Ninjutsu

Ninjutsu

 

Bezeichnet die Kampfkunst der heute gemeinhin als “Ninja“ bekannten Kämpfer des feudalen Japans. (In der Tat kam dieser Begriff wohl erst wesentlich später auf.)

Ninjutsu im eigentlichen Sinn ist kein bestimmter Kampfstil, sondern war vielmehr Teil des Circullum vieler Koryu (traditionelle Schule vor der Meji Restauration 1868 entstanden). Diese unterrichteten es neben vielen anderen Künsten wie Kenjutsu, Bojutsu, etc. Das Ninjutsu beinhaltete u.a. Spionage und Aufklärungsmethoden, Sabotage, Tarnung und vieles mehr, was nicht direkt mit dem Kampf zu tun hat.

Das Bujinkan Budo Taijutsu stützt sich auf 9 alte Kriegsschulen, ist selbst jedoch dem Gendai Budo (moderne Kampfstile) zuzuordnen.

Drei dieser neun Schulen sind dem Ninjutsu zuzuordnen:

x Togakure Ryu Ninpo

x Gyokushin Ryu Ninpo

x Kumogakure Ryu Ninpo

Sechs Schulen sind traditionelle Samurai bzw. Krieger Schulen:

x Gyokko Ryu Kosshijutsu

x Kukishinden Ryu Happo Bikenjutsu

x Shinden Fudo Ryu Dakentaijutsu

x Koto Ryu Koppojutsu

x Gikan Ryu Koppojutsu

x Takagi Yoshin Ryu Jutaijutsu

Das Taijutsu (Körperkunst bzw. unbewaffneter Kampf) des Bujinkan deckt alle Distanzen und Techniken des unbewaffneten Nahkampfs ab, und ist entsprechend umfangreich. Neben Schlägen und Tritten finden sowohl Hebel und Wurftechniken als auch der Bodenkampf und Würgetechniken Anwendung. Viele der Techniken finden sich in ähnlicher Form auch in anderen japanischen Kampfkünsten bzw. Sportarten wie z.B. dem Judo wieder.

Neben dem unbewaffneten Kampf werden auch eine Vielzahl historischer Waffen, wie das Katana, der Bo oder die Naginata unterrichtet.

Die häufigste Unterrichtsform ist die Partner-Kata. Ein festgelegter Ablauf verschiedener Techniken (Angriff, Abwehr, Konter etc.)  mit einem Partner. Es wird hierbei während einer Unterrichtseinheit darauf geachtet das die verschiedenen Übungen jeweils aufeinander aufbauen, und sich so ein roter Faden durch jedes Training zieht. Auch wenn blaue Flecken und auch mal eine Prellung natürlich vorkommen, ist die Verletzungsgefahr relativ gering. Daher eignet sich das Training für Menschen jeglichen Alters und Fitnessgrades. Bei regelmäßigem Training stellen sich die benötigte Beweglichkeit , Kondition, und das Verständnis für die Bewegungsabläufe von alleine ein.

 

G-ninja

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