Im Dojo

An- & Abgrüssen: Die Schüler setzen sich ihrer Graduierung entsprechend (von rechts nach links) vor dem Meister in den „Seiza“-Sitz. Der Meister wendet sich zum Schrein, hebt die gefalteten Hände zum Kopf und sagt „Shikin Haramitsu Daikomyo“, dies wiederholen die Schüler und klatschen synchron mit dem Meister zweimal in die Hand. Es folgt eine gemeinsame Verbeugung, aufrichten und es wird ein weiteres Mal in die Hände geklatscht und verbeugt.

Nun folgt die Begrüssung des Meisters. Der Meister dreht sich wieder zu den Schülern, der ranghöchste Schüler gibt die Anweisung „Sensei ni rei“ (Grüßt den Lehrer, oder die lange Version „Shisei o tadashite Sensei ni rei“ Schaut zum Lehrer und grüßt ihn) und alle verbeugen sich ein weiteres mal, die Schüler sagen hierbei „Onegai shimasu“ (Bitte um Begin).

Der Ausspruch „Shikin Haramitsu Daikomyo“ bedeutet in etwa eine Bitte um Schutz und Erleuchtung und das Klatschen soll aus dem damaligen Glauben heraus die bösen Geister vertreiben und/oder die guten wecken.

Diese Rituale können sich von Dojo zu Dojo unterscheiden. Zum Beispiel mit einer kurzen Meditation- bzw. Konzentrationsphase, die mit „Mokuso“ eingeleitet, und mit „Mokuso Yame“ beendet wird. Oder wie in Aschaffenburg und meist auch in Japan, wird der Aufruf des Ranghöchsten Schülers weggelassen.

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Zum Ende eines Trainings gleicht sich der Ablauf, lediglich sagen die Schüler am Schluss statt „Onegai shimasu“ jetzt „Domo arigato gozaimashita“ (Vielen Dank für den Unterricht).

Verbeugen: Bevor das Training mit dem Partner beginnt ist es höflich eine kleine Verbeugung zu machen. Ebenso bei Ende der Übung wenn man zu einem anderen Trainingspartner wechselt.

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